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| 2.4 Bypassleitung, Mindestmengenreglung |
| Bei Pumpen mit Permanentmagnetkupplungen sind die äußeren, treibenden Magnete mit den inneren, getriebenen Magneten durch die magnetischen Feldlinien verbunden. |
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Abb. 10
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| Beim Betrieb der Pumpe schneiden die rotierenden Feldlinien den stationären Spalttopf und erzeugen in metallischen Töpfen Wirbelströme, die eine Erwärmung des Produktes im Spalt zwischen getriebenem Rotor und Spalttopf bewirken. Um Siedepunktüberschreitung zu verhindern, wird diese Wärme durch einen internen Zirkulationsstrom abgeführt. Der Zirkulationsstrom fließt von der Druckseite durch den Magnetraum und wird durch entsprechende konstruktive Maßnahmen wieder dem Hauptförderstrom auf der Druckseite zugeführt (siehe Abb. 19/20). Um unzulässige Erwärmung und Siedepunktüberschreitung im Spalttopfbereich auszuschließen, darf der Hauptförderstrom eine gewisse Mindestmenge nicht unterschreiten (siehe Abb. 11) |
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Abb. 11
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| Als Mindestmenge wird der Förderstrom definiert, bis zu dem sich eine konstante Temperaturerhöhung im Spalttopf einstellt. D.h. im Betriebsbereich rechts vom Mindestförderstrom herrscht eine konstante Temperatur, bei Unterschreitung der Mindestmenge steigt die Spalttopftemperatur entsprechend an. Diese Mindestmenge ist abhängig von der Magnetverlustleistung und ist von DICKOW zu nennen. |
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Achtung! |
Betreiben Sie die Pumpe niemals mit Fördermedium unterhalb des erforderlichen Mindestförderstromes. Siedepunktüberschreitung führt zu Trockenlauf und Zerstörung der Gleitlagerung. |
| Bei Pumpen, die aus verfahrenstechnischen Gründen zeitweilig gegen geschlossenen Druckschieber, d.h. bei Q = 0 betrieben werden, ist zur Abführung der Magnetverlustwärme eine zusätzliche Bypassleitung von der Druckseite zurück zum Saugbehälter zu installieren. Eine Rückführung zur Saugleitung, unmittelbar vor die Pump, ist nicht zulässig. |
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Abb. 12
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| Zur Erreichung des erforderlichen Bypaßstromes (Mindestförderstrom laut DICKOW) wird in die Bypassleitung eine Lochblende eingebaut. Der erforderliche Lochdurchmesser d3 ist abhängig vom erforderlichen Bypaßstrom Qmin, der Druckdifferenz H vor und nach der Lochblende, sowie von dem durch das Öffnungsverhältnis (d3 / D7)² der Blende bestimmten Drosselbeiwert f1. |
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Abb. 13
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| Da bei der Bestimmung von d3 das Öffnungsverhältnis zunächst unbekannt ist, wird der Drosselbeiwert f1 vorerst mit 10 angenommen und dann durch Wiederholung der Rechnung korrigiert. |
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Achtung! |
Betrieb gegen geschlossenen Druckschieber kann unvorhergesehen auch auftreten, wenn in nachgeschalteten Anlagenteilen Regel- bzw. Absperrarmaturen bei Betriebsstörungen automatisch schließen. Falls derartige Armaturen in der Druckleitung vorhanden sind, sollte generell eine Bypassleitung vorgesehen werden. |
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