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Metallfaltenbalg-Gleitringdichtungen

Fortsetzung - Seite 2

Einbaubeispiele für DICKOW-NCL-Pumpen

Folgende, auf Fördermedium, Betriebssicherheit und Umweltbelastung eingehende Einbaumöglichkeiten sind standardmäßig vorgesehen.

 

Gleitringdichtung N6
einfachwirkend, dead end, stationärer Balg, Zeichnung Nr. 14.NC.9.1

Gleitringpaarung: Chromguß / Kohle
Werkstoffcode: S.A.X.S.G

Gleitringdichtung N6q
einfachwirkend, dead end, stationärer Balg, Sicherheitsvorstopfbuchse nach DIN 4754, Zeichnung Nr. 14.NC.25.1

Gleitringpaarung: SiC / SiC > 150°C (> 300°F)
Werkstoffcode: U3.U3.X.G1.G1

Gleitringdichtung N9
doppeltwirkend, Tandemanordnung, rotierender Balg

Gleitringpaarung: SiC / SiC > 150°C (> 300°F)
Werkstoffcode: U3.U3.X.G1.G1 / U2.U2.X.G1.G1

Gleitringdichtung N10
einfachwirkend, rotierender Balg, auch mit beheiztem Deckel N10b oder Sicherheitsvorstopfbuchse N10q lieferbar

Gleitringpaarung: SiC / SiC < 150°C (< 300°F)
Werkstoffcode: U1.U3.X.G.G1
 
Gleitringdichtung N11
einfachwirkend, rotierender Balg, auch mit gekühltem Gleitringdichtungsgehäuse N11b lieferbar

Gleitringpaarung: SiC / SiC < 150°C (< 300°F)
Werkstoffcode: U1.U1.X.G1.G1

Gleitringdichtung N13
doppeltwirkend, rotierender Balg

Gleitringpaarung: SiC / SiC < 150°C (< 300°F)
Werkstoffcode: U1.U3.X.G1.G1 / U1.U2.X.G1.G1

 

Maßtabelle

Baugröße

0/20

I/25

II/32

III/42

IV/53

Ah6

18

22

28

38

48

Ah6 max.

18

22

30

40

52

Bh6

20

25

32

42

53

Bh6 max.

20

25

34

44

56

C+0,2

10

10

14

12

15

C1+0,2

--

63,3

85,5

79,7

95,9

D

6

6

8

10

14

D max.

6

6

8

12

16

E

27°

20°

24,5°

21°

18°

F

4,1

7

6,2

9

11,5

G

4

6

7

8

9

G max.

4

6

7

8

10

H

17

15,5

19,5

19,5

25

H1

--

68,8

91,1

87,2

105,8

J

31

34

38

40,5

60,5

J1

28,5

31

38

40,5

60,5

J2

29,8

28

31

38,8

49

J3

6,5

9,5

9,5

9,5

10,5

J4

15,8

16,8

17,8

18,1

20,7

K-0,2

36

32

41

50

65

LH8 min.

44

51

65

75

95

L1

46

48

65

75

95

Mh6 min.

54

58

74

85

105

M1 h6

50

54

74

85

105

Nmin.

47,3

43

54

54

63

N1 min.

49,8

51

61

61

73

N2 min.

48,5

48,5

60,5

56

74

N3 min.

45

45

53

59

79

N4 min.

82

84

100

107,7

135

Omin.

3

3

4

4

4

O1 min.

2,5

4,2

5

3,5

3,5

P

5

6,5

11,5

8

10

P1

20

15

18,5

18

33

Q

35

35,5

48

56

69

Q1

35

44

55

69

84

R

2,5

2,5

2,5

1,5

1,5

S

5

3

3

3

3

S1

5

3

5

3,8

3

T

16

16

19

24,5

34

T1

8,8

11,8

12

13,5

14

T2

9

17,5

14,5

19

24

Uh8

35

35

45

55

70

V+0,1

47

47

61

75

90

W

44

47,5

--

84,5

104,5

X

--

5,3

10,3

11,3

13,3

d1 h6

--

33

43

53

65

d4F H8

--

51

65

75

95

d6+0,2

36

42

54

65

77

d7 H8

40

48

61

73

85

d8

--

3

4

4

4

I1K +/-0,5

--

42,5

45

47,5

52,5

I6

4

5

6

6

6

I7

9

9

9

9

9

Die Maße (mit Ausnahme der dunkel unterlegten) entsprechen der Standardausführung für DICKOW-Chemienormpumpen, Baureihe NC, und können den jeweiligen Pumpenkonstruktionen angepasst werden (Angaben über vorhandene Einbauräume erforderlich).
Dunkel unterlegte Maße sind verbindlich.

 

Zubehör

 
Standard-Anschlüsse:

1

Drucküberlagerung G ½

2

Manometer  G ½

3

Zusatzanschluß G ½

4

Einfüllstutzen G ½

5

Thermometeranschluß G ½

6

Ablaß G ½, mit Kugelhahn

7

Anschluß für Niveauwächter G 2

8

Vorlaufleitung G

9

Rücklaufleitung G

10

Anschluß für fotoelektr. Grenzwertgeber G ½

11

Anschluß für Druckspeicher G ¾

12

Anschluß für Nachspeisepumpe G

Auslegungsdaten:
Inhalt: 8 l
Betriebsdruck: 16 bar
Betriebstemperatur: 200°C

Werkstoffe:
Behälter 1.4571 bzw. St
Verrohrung 1.4571

 

Montage
 
Befestigung direkt am Pumpengehäuse bzw. an Hilfskonstruktion auf der Grundplatte. Anschluss der Vor- und Rücklaufleitungen (8+9) an das Gleitringdichtungsgehäuse.
Funktion / Fahrweise
Mit dem Thermosyphonbehälter können Doppel- und Tandem-Gleitringdichtungen mit Betriebsflüssigkeit versorgt werden. Das Vorlagemedium zirkuliert vom Gleitringdichtungsgehäuse zum Thermosyphonbehälter und zurück zur Gleitringdichtung. Zur Verbesserung des Zirkulationsstromes ist die atmosphärenseitige Gleitringdichtung grundsätzlich mit Fördergewinde oder Pumpring ausgerüstet.

 

Thermosyphonbehälter werden eingesetzt

 

zur Aufnahme von Leckage

zur Überwachung der Leckagerate (z.B. durch regelmäßige Anzeige des Behälterlevels)

zur Schmierung und Kühlung der äußeren Gleitringdichtung in Tandemanordnung

zur Vermeidung von Vereisung

zum Schutz gegen Trockenlauf

zur Stabilisierung des Schmierfilmes zwischen der Gleitringpaarung

zur Trennung des Fördermediums von der Atmosphäre, um mögliche Reaktionen auszuschließen

um abrasive Feststoffe von der Gleitringpaarung fernzuhalten (Back-to-back-Anordnung mit Druckbehälter)

Druckbeaufschlagung

Tandem-Gleitringdichtung

Tandem-Gleitringdichtungen werden in der Regel mit drucklosem Thermosyphonbehälter betrieben, d.h. die in der Abbildung gezeigte Stickstoffüberlagerung entfällt. Bei Förderung von Flüssiggas im Raffineriebetrieb wird der Behälter mit der Fackel verbunden.

Doppeltgleitringdichtung (back-to-back Bauweise)

Bei Doppeltgleitringdichtungen wird der Behälter mit Druck beaufschlagt, in der Regel wird hierzu Stickstoff verwendet. 

Der Sperrdruck muss mindestens 2 bar über dem maximalen Druck an den laufradseitigen Gleitflächen liegen. Der erforderliche Sperrdruck für NCL-Pumpen errechnet sich aus dem Saugdruck + ca. 4bar.

Kühlung

Auf Wunsch ist der Behälter mit einer zusätzlichen Kühlschlange lieferbar.

Überwachungseinrichtung

Die Funktion des Vorlagesystems kann zusätzlich über Druckschalter, Niveauwächter und Temperaturanzeige überwacht werden.

 

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