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Hydraulischer Pumpenteil
Der hydraulische Pumpenteil ist im Behälter bzw. im Fördermedium angeordnet. Der Pumpenteil besteht aus den Saug- und Druckstücken, Zwischenstücken, Leitapparaten und Laufrädern. Das Druckstück ist mit dem unteren Steigrohr verschraubt, die geschlossenen Laufräder sind mit Entlastungsbohrungen und Schleißringen hydraulisch so entlastet, daß keine nennenswerten Axialschübe auftreten.
Steigrohre
Die Steigrohre werden aus nahtlosem Stahlrohr mit angeschweißten Verbindungsflanschen gefertigt. Die Anzahl der Steigrohr wird durch die Tauchtiefe und die Pumpendrehzahl bestimmt.
Pumpenwelle, Steigrohrwelle(n), Antriebswelle
Der gesamte Wellenstrang setzt sich zusammen aus der Pumpenwelle, einer oder mehreren Zwischenwellen und der Antriebswelle. Die einzelnen Wellen sind durch verschraubte Hülsenkupplungen starr verbunden. Die maximalen Längen der Zwischenwellen sind so bemessen, daß in allen Betriebsbereichen überkritisches Drehzahlverhalten gewährleistet ist und entsprechen den Empfehlungen der API 610.
Hülsenkupplung
Die ganzmetallische Hülsenkupplung besteht aus der Hülse, den Kontermuttern und den Sicherungsschrauben.

Die Kraftübertragung erfolgt über Paßfedern, die Hülse ist mit den Kontermuttern schwingungsfrei verspannt und gesichert. Die verschiedenen Abstände "a" zwischen den Wellenenden können ausgeglichen werden. Saugleitungen sind möglichst kurz zu verlegen und der Gegendruck auf der Druckseite ist so gering als möglich zu halten, um lange Ansaugphasen zu vermeiden.
Führungslager, Gleitlagerung

Die Führungslager sind in den Zentrierungen der Steigrohrwellen eingepaßt und mit Sechskantschrauben verspannt. In der Nabe des Führungslagers ist das Gleitlager angeordnet. Als Lagerwerkstoff bei Förderung reiner Flüssigkeiten wird gesinterte Grafit-Teflon-Folie eingesetzt. Die Lagerfolie ist schwimmend ausgebildet und trockenlaufgeeignet.
Bei Förderung von Medien mit abrasiven Beimengungen können alternativ verschleißfeste SiC-Gleitlager eingesetzt werden. |
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Wälzlagerung

Die Antriebswelle ist axial durch ein fettgeschmiertes, doppelreihiges Schrägkugellager fixiert. Das Schrägkugellager nimmt das Läufergewicht und die noch vorhandenen Axialschübe auf. Gegen die Wellenabdichtungsleckagen ist das Lager durch eine Fettsperre geschützt.
Motortraglaterne
Die Motortraglaterne ist als Schweißkonstruktion aus nahtlosem Stahlrohr gefertigt. An die Motortraglaterne angeschweißt ist der Druckstutzen, der Motorauflageflansch und der Flansch zur Befestigung auf dem Domdeckel. In der Motortraglaterne sind die Wellenabdichtung und die Wälzlagerung angeordnet.
Antriebsmotor, Kupplung
Der Antriebsmotor ist oberhalb des Domdeckels auf der Motortraglaterne angeordnet. Es werden serienmäßige IEC-Normmotore der Bauart V1 eingesetzt. Nema-Motore mit US-Abmessungen können angepaßt werden.
Die Motore sind über eine entsprechende Kupplung mit der Antriebswelle verbunden. Beim Einsatz von Ausbaukupplungen können Reparaturarbeiten an der Wälzlagerung und an der Wellenabdichtung ohne Demontage des Antriebsmotors durchgeführt werden.
Domdeckel
Der Domdeckel ist standardmäßig aus St gefertigt, auf Wunsch ist Ausführung in 1.4571 bzw. Plattierung der Unterseite möglich. Die Domdeckel können grundsätzlich nach den bauseits vorhandenen Domabmessungen gefertigt werden, soweit der Außendurchmesser des Pumpenkörpers, bzw. der Tauchtasse (bei PTB-Pumpen) dies zulassen. Falls die Behälter als druckführende Teile klassifiziert sind, werden die Deckel gemäß AD-Merkblättern berechnet und gefertigt.
Kondensattopf
Zur Förderung siedender Flüssigkeiten (Kondensat) kann zur Erzielung niedriger NPSH-Werte die HZVT-Pumpe mit Kondensattopf geliefert werden. |