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Spiralgehäuse
Das aus einem Teil bestehende Spiralgehäuse besitzt in der Normalausführung stabile angegossene Füße, zur Befestigung auf der Grundplatte. Die Abdichtung des Fördermediums zur Atmosphäre erfolgt durch gekammerte, asbestfreie Flachdichtungen. Je nach Anforderung des Betreibers bzw. des Fördermediums, sind neben der Normalausführung noch folgende Sonderkonstruktionen möglich:
Spiralgehäuse mit saugseitiger Heizkammer
Pumpen mit beheiztem Spiralgehäuse werden eingesetzt, wenn die Gefahr besteht, dass sich das Fördergut beim Fördern in der Pumpe unzulässig abgekühlt.

Ferner, wenn beim Stillstand der Anlage die Temperatur des Fördergutes unter den Kristallisations- bzw. Erstarrungspunkt absinken kann. Beispiele hierfür sind Dimethylterephthalat (DMT), flüssiger Schwefel usw. Der Heizmantel ist ausgelegt für Heizmedien bis 24 bar und 220°C.
Bei beheizten Pumpen wird das Zwischengehäuse grundsätzlich mit eingeschweißtem Kühlraumdeckel ausgeführt.
Spiralgehäuse mit achsmittiger Aufhängung
Um bei der Förderung heißer Medien den durch die Wärmedehnung der Pumpengehäuse entstehenden Kupplungsversatz, sowie Wärmespannungen zu vermeiden, schreibt API 610 bei Temperaturen über 177°C achsmittige Aufhängung des Spiralgehäuses vor. Alle NCL-Typen können auf Wunsch mit achsmittiger Aufhängung ausgeführt werden.
Laufräder
Die Normalausführung der DICKOW-Chemienormpumpe besitzt geschlossene Laufräder. Die Laufräder sind aus einem Stück gegossen und mittels Spaltringen und Entlastungsbohrungen hydraulisch so entlastet, dass die auftretenden Restschübe minimal sind. Alle Laufräder werden dynamisch, gemäß VDI-Richtlinie 2060, mit einer Wuchtgüte von 2,5 - 6,3 gewuchtet, so dass ein ruhiger vibrationsfreier Lauf der Pumpen gewährleistet ist. Zur Förderung feststoffhaltiger Medien und Suspensionen steht die Type NCLo mit offenen Laufrädern zur Verfügung. NCLo-Pumpen besitzen auswechselbare Verschleißscheiben, so dass Verschleißreparaturen mit minimalem Aufwand durchgeführt werden können. Die Laufräder sind frei fliegend auf der Pumpenwelle angeordnet und werden mit Passfedern und Hutmutter befestigt. Die Hutmuttern sind mit Heli-Coil Gewindeeinsatz gesichert. |
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Spaltringe
Alle NCL-Pumpen sind grundsätzlich mit auswechselbaren Spaltringen im Spiralgehäuse und im Zwischengehäuse vorgesehen. Die Gehäuse sind jedoch im Bereich der Spaltringsitze so dimensioniert, dass auf Anforderung auch auswechselbare Laufringe für die Laufräder lieferbar sind. Die Laufspiele entsprechen API 610, 7.Ausgabe.
Welle
Die Pumpenwelle ist so ausgelegt, dass nur geringe Durchbiegungen auftreten und in allen Betriebsbereichen überkritisches Drehzahlverhalten gewährleistet ist. Die Verbindungen "Hutmutter - Laufradnabe" und "Laufradnabe - Wellenschutzhülse" sind mit gekammerten, asbestfreien Flachdichtungen so ausgeführt, dass die Pumpenwelle nicht mit dem Fördermedium in Berührung kommt. Der normale Wellenwerkstoff C45 kann somit unabhängig vom Fördermedium bei allen Werkstoffausführungen eingesetzt werden.
Lagerung
Die Pumpenwelle ist in großzügig dimensionierten Wälzlagern außerhalb des Fördermediums gelagert. Die Lager sind ölgeschmiert, der Ölstand im Lagerträger wird durch selbsttätige Ölstandsregelung (Constant level oiler) stets auf gleichem Niveau gehalten. Die kupplungsseitige Wälzlagerung ist als Festlager mit gepaarten Schrägkugellagern in X-Anordnung ausgeführt. Pumpenseitig wird als Loslager ein Rollenlager eingesetzt. Die rechnerische Lebensdauer der Lager beträgt auch bei ungünstigen Belastungsverhältnissen mehr als 25000 Betriebsstunden.
Lagerträger
Der Lagerträger der NCL-Pumpen ist geteilt ausgeführt. Dadurch besteht die Möglichkeit, bei aggressiven Medien die pumpenseitige Lagerträgerlaterne in korrosionsbeständigem Material auszuführen. Der in der Lagerträgerlaterne angeordnete pumpenseitige Radialdichtring ist durch einen zusätzlichen Spritzring so geschützt, dass eventuell an der Wellenabdichtung auftretende Leckagen nicht in den Lagerträger eintreten. Die Lagerträgerlaterne ist als Tropfwanne ausgebildet und mit Gewindeanschluss versehen, so dass Leckagen kontrolliert abgeleitet werden können.
Falls erforderlich, kann der Lagerträger in gekühlter Ausführung vorgesehen werden. Die konstruktive Ausführung des Kühlmantels entspricht den Vorschriften der API 610.

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