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Spiralgehäuse
Das radial geteilte Gehäuse ist aus einem Stück gegossen und besitzt angegossene stabile Auflagen in Achsmitte.

Der Auslegungsdruck für Standardwerkstoffe beträgt 4000 hPa (40 bar) bei 38°C. Saug- und Druckflansche sind auf der Rückseite im Auflagebereich der Befestigungsmuttern ganz oder teilweise bearbeitet und für Durchgangsverschraubungen ausgelegt.
Die gesamte Pumpe kann über die Ablaßöffnung am tiefsten Punkt des Spiralgehäuses vollkommen entleert werden. Die radial geteilten Gehäuse haben metallische Sitze mit gekammerten, vorgepreßten Flachdichtungen.

Voll beheizte Spiralgehäuse sind wahlweise lieferbar. Beheizung der Pumpe kann durch Heißwasser, Dampf oder Wärmeträgeröl erfolgen. Maximal zulässige Heiztemperatur 330°C, maximaler Druck 24 bar. Flanschanschlüsse für Heizmedium sind standardmäßig vorgesehen.

Pumpen mit beheizten Gehäuse können erforderlich sein, wenn der Kristallisations- bzw. Erstarrungspunkt des Fördermediums über der Umgebungstemperatur der Pumpe liegt.
Laufrad
Die Normalausführung der NCR-Pumpen besitzt geschlossene Laufräder. Die Laufräder sind aus einem Stück gegossen und mittels Paßfedern und Hutmuttern mit Heli-Coil Gewindeeinsatz auf der Pumpenwelle befestigt.
Die Laufräder sind durch Spaltringe und Entlastungsbohrungen hydraulisch entlastet. Durch eine spezielle Konstruktion des Laufradeintritts ist die Erreichung niedriger NPSH-Werte gewährleistet.
Alle Laufräder werden statisch und dynamisch gewuchtet, gemäß Par. 5.9.4 der API 610, bzw. ISO 1940-1, Gütestufe G 2.5
Schleißringe
Spiralgehäuse, Zwischengehäuse und Laufrad sind mit auswechselbaren, verschraubten Schleißringen versehen. Die Laufspiele entsprechen den Anforderungen nach Par. 5.7.4

Die Ringe weisen an den Laufflächen eine Härtedifferenz von mindestens 50 HB auf. |
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Inducer
Für bestimmte Einsatzfälle mit sehr niedrigen NPSHA-Werten ist die Installation von Inducern möglich.
Im Gegensatz zu früheren Ausführungen bieten heutige Inducer eine NPSH-Verbesserung im gesamten Bereich zwischen Qmin und Qmax.

Nachträglcher Einbau ohne Änderung der saugseitigen Rohrleitung ist möglich.
Pumpenwelle
Die Pumpenwelle ist so dimensioniert, daß die volle Motorleistung übertragen wird und in allen Betriebsbereichen überkritisches Drehzahlverhalten gewährleistet ist. Alle Paßfedernuten haben abgerundete Radien entsprechend ASMI B17.1
Die optimale Funktion der Wellenabdichtung ist durch nur geringe Durchbiegungen der Pumpenwelle gewährleistet. Dies wird erreicht durch die Kombination von Wellendurchmesser, Laufradüberhang und Gehäuseausführung. Die Wellenkonstruktion garantiert, daß die kritische Drehzahl mindestens 20% über der maximalen Betriebszahl der Pumpe liegt.
Lagerung
Die Pumpenwelle ist laufradseitig in einem Radialrollenlager und kupplungsseitig in zwei kombinierten Axiallagern gelagert. Das Radialrollenlager ist über einen Absatz direkt an der Welle montiert, die Axiallager sind durch Muttern mit Federring auf der Welle befestigt.
Die rechnerische Lebensdauer der Lager beträgt 25000 Stunden (drei Jahre) bei Dauerbetrieb unter normalen Bedingungen.
Lagergehäuse
Entsprechend Par. 5.10.2.2 ist das Lagergehäuse mit einem Ölstandsregler ausgerüstet. Ein Ölschauglas ermöglicht die Überwachung des Füllstandes. Das Lagergehäuse ist mit austauschbarer Labyrinth-Dichtung mit integriertem Spritzring versehen, um Verschmutzung durch Feuchtigkeit, Staub und andere Fremdstoffe zu vermeiden. Zusätzliche Wasserkühlung des Ölbades ist wahlweise lieferbar. Das Lagergehäuse ist mit Entleerungsstopfen und Entlüftungsstopfen ausgerüstet. Für entzündbare oder explosible Flüssigkeiten werden Lagergehäuse aus Stahlguss vorgesehen.
Vibrationskontrolle
Die Lagergehäuse haben eine eingearbeitete Vertiefung für tragbare Vibrations-Meßgeräte.
Gewindeanschlüsse zur permanenten Montage von Meßwertgebern oder Auflageflächen für magnetische Vibrations-Messgeräte sind auf Anforderung erhältlich.
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