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Seitenkanalränder
Die sternförmigen Seitenkanalränder sind zwischen den Saug- und Druckscheiben axial frei verschiebbar auf der Pumpenwelle angeordnet. Hierdurch entstehen keine axialen Lagerbelastungen. Die Kraftübertragung zwischen Pumpenwelle und Laufrädern erfolgt mittels Passfedern.
Saug- und Druckscheiben
Die Saug- und Druckscheiben sind durch gekammerte O-Ringe gegen die Atmosphäre abgedichtet. Im Bereich der Wellendurchführung sind in den Saug- und Druckscheiben zusätzliche schwimmende Gleitlager aus grafitimprägnierter PTFE-Folie angeordnet. Einlaufen der Pumpenwelle bzw. Festfressen bei Edelstahlpumpen ist somit ausgeschlossen.
Pumpenwellen
Die Pumpenwelle ist so großzügig dimensioniert, dass aufgrund geringster Durchbiegung und geringer Torsionsbelastung ein Höchstmaß an Betriebssicherheit gegeben ist.
Wälzlager
Die äußere, rotierende Kupplungshälfte ist in großzügig bemessenen, dauerfettgeschmierten verschraubten Wälzlagern gelagert.
Gleitlager
Die Pumpenwelle ist radial und axial in Gleitlagern geführt. Die stationären Radiallager im Saug- bzw. Druckständer sind aus antimonverdichteter Hartkohle, die Axiallager und rotierenden Wellenschutzhülsen aus reinem, verschleißfesten Siliziumkarbid.
Saugrad
Zur Erzielung möglichst niedriger NPSH-Werte ist den Seitenkanalrädern ein normales Zentrifugalrad mit vergrößertem Einlaufquerschnitt vorgeschaltet.
Leitapparat
Der Leitapparat ist als Rückhaltestufe so ausgebildet, dass beim Abschalten noch soviel Fördermedium in der Pumpe verbleibt, dass ein erneutes Anfahren auch bei Betrieb mit geodätischen Saughöhen problemlos möglich ist.
NPSH-Verhalten
Die umseitig angegebenen NPSH-Werte beziehen sich auf die Förderung von Wasser bei 20°C. Beim Betrieb mit siedenden Medien bzw. Kohlen-wasserstoffen können die dann erforderlichen Zulaufhöhen auf maximal 50 % der angegebenen NPSH-Werte reduziert werden. |
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Permanentmagnetkupplung
Die einzelnen Elemente der mehrpoligen Magnetkupplung werden aus einem Dauermagnetwerkstoff, Kobaltsamarium, gefertigt. Der Außenmagnet verbunden mit der Antriebswelle, treibt magnetisch durch den stationären Spalttopf hindurch wirkend - den Innenmagneten an. Das heißt, Außen- und Innenmagnet sind durch ihre magnetischen Feldlinien kraftschlüssig verbunden, laufen synchron zueinander und übertragen die erforderliche Antriebsleistung auf die Pumpenwelle. Die Nennleistung der Magnetkupplungen wird so festgelegt, dass eine Überlastung auch beim Betreib mit geschlossenem Druckschieber nicht möglich ist. Das max. übertragbare Drehmoment beträgt 220 Nm.
Interne Zirkulation
Beim Betrieb der Pumpe entstehen im Spalttopf Wirbelströme, die sich im Magnetbereich in Wärme umsetzen. Um unzulässige Erwärmung des Produktes zu vermeiden, wird diese Wärme durch einen internen Zirkulationsstrom abgeführt. Dieser Teilstrom wird vom Druckstutzen durch den Spalttopf und die Pumpenwelle zur Saugseite der letzten Seitenkanalstufe geführt.
Temperaturüberwachung
Anschlüsse zur Temperaturüberwachung des internen Zirkulationsstromes und der Spalttopfoberfläche sind serienmäßige vorhanden.
Anlaufsicherung
Die Spaltspiele zwischen der äußeren, rotierenden Magnetkupplung und dem stationären Spalttopf sind so bemessen, dass ein Anlaufen der äußeren Magnetreihen am Spalttopf, auch bei defekter Wälzlagerung, nicht möglich ist. Eine zusätzliche Überwachung der Anlaufsicherung bzw. der Wälzlagerung kann auf Wunsch vorgesehen werden.
Trockenlaufschutz
Aufgrund der geringen Bauspiele zwischen Seitenkanalrädern und Stufenscheiben können die SCM-Pumpen nicht ohne Befüllung mit Fördermedium betrieben werden. Als Trockenlaufschutz können Niveauwächter in die Saugleitung eingebaut werden. Eine Überwachung des Füllstandes in der Pumpe durch einen im Leitapparat verschraubten optoelektronischen Sensor ist ebenfalls möglich, wenn geodätische Saughöhen zu überwinden sind.
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