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| 3.3 Temperaturüberwachung, PT100-Elemente |
| 3.3.1 Spalttopfoberfläche |
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Neben der Motorüberwachung ist der PT100-Temperaturfühler auf der Spalttopfoberfläche die gebräuchlichste Art der Pumpenüberwachung.
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Funktionsbeschreibung:
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| Die PT100-Temperaturfühler besitzen einen Messwiderstand aus Platin, der bei 0°C einen Widerstand von 100 Ohm aufweist. Temperaturveränderungen an der Meßstelle bewirken eine Änderung des Widerstandes und damit der angelegten Spannung. Die Spannungsänderung wird in einem nachgeschalteten Regler so verarbeitet, dass bei Überschreitung einer vorgegebenen Grenztemperatur der Antriebsmotor stillgesetzt bzw. Alarm ausgelöst wird. Bei der Auswahl der PT100-Elemente ist darauf zu achten, dass diese auch tatsächlich für Oberflächentemperaturmessungen geeignet sind. |
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Bildliche Darstellung des Anschlusskopfes unverbindlich.
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Abb. 18 |
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Die Abbildung 18 zeigt einen herkömmlichen PT100-Temperaturfühler, der den Anforderungen an derartige Fühler in besonderem Maße gerecht wird. Der Schutzrohrboden ist flach ausgeführt, so dass ausreichend Kontakt zur Spalttopfoberfläche gegeben ist. Das Fühlerelement ist direkt auf dem Schutzrohrboden befestigt. Eine integrierte Druckfeder sorgt dafür, dass der Schutzrohrboden ständigen Kontakt mit der Spalttopfoberfläche hält.
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Derartige Fühler arbeiten zuverlässig in mit Medium gefüllter Pumpe und schützen gegen Siedepunktüberschreitung im Spalttopfbereich, hervorgerufen durch unzulässige Temperaturerhöhungen - auch bei Förderung siedender Medien - wenn der Fühler im Rücklauf des internen Zirkulationsstromes zur Abführung der Magnetverlustwärme gemäß Abbildung 19 angeordnet ist, was nur bei DICKOW-Pumpen mit Rückenschaufeln oder Hilfslaufrad auf der Rotorrückseite gegeben ist.
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Unzulässige Temperaturerhöhungen können ausgelöst werden durch Unterschreitung des Mindestförderstromes, durch Betrieb gegen geschlossenen Druckschieber ohne zusätzlichen Bypass, durch Verstopfung der Zirkulationskanäle, bei Betrieb mit entkuppelter Magnetkupplung ohne internen Zirkulationsstrom.
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Abb. 19 |
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Achtung! |
Der PT100 schützt die Magnetkupplung bei Betrieb mit entkuppelten Magneten nur gegen Überhitzung, wenn die Pumpe vollständig mit Fördermedium befüllt ist.
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Achtung! |
Bei Anordnung des PT100 im Vorlauf des internen Zirkulationsstromes gemäß der Abb. 20 (Pumpen ohne Hilfslaufrad) ist bei siedenden Medien die Schutzfunktion gegen Siedepunktüberschreitung nicht mehr gewährleistet. der PT100 reagiert erst, wenn sich bereits die gesamte Pumpe entsprechend erwärmt hat.
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Achtung! |
Die Oberflächentemperaturfühler gemäß Abbildung 18 sind nicht als Trockenlaufschutz geeignet.
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Abb. 20 |
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zur Vergrößerung Bild anklicken |
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